Schnecken - Gastropoda

Wie erkennen- Lochfrass an reifen Früchten, häufig mit Schleimspuren
Wichtig zu wissen- In regnerischen Jahren können grosse Ertragsverluste auftreten.
- Zuwanderung häufig von benachbarten Wiesen oder anderen schutzbietenden Kulturen
- Viele Gehäuseschneckenarten erfüllen eine Nützlingsfunktion (Abbau von organischem Material). Schädlich sind vor allem Nacktschnecken.
Wie vorbeugen- Wiesennahe Parzellen meiden und/ oder Wiese häufig mähen.
- Parzellenform so wählen, dass Umfang (= Anstoss an Wiese) möglichst gering.
- (Lauf-)Enten das ganze Jahr, ausser während der Ernte, in die Parzelle laufen lassen.
- Gute Lebensbedingungen für natürliche Feinde wie Igel, Maulwurf, Blindschleiche, Vögel und Kröten schaffen
Wie direkt bekämpfen- Unmittelbar vor der Beerenreife Phasmarhabditis hermaphrodita-Nematoden ausbringen (wirkt nur gegen Ackerschnecken)
- Bretter auslegen und anhaftende Schnecken beseitigen.
- Nach der Pflanzung: Schneckenzaun (evtl. Eigenkonstruktion) errichten und Parzelle von Schnecken befreien (nur in Kleinparzellen realistisch).
- Einsatz von Bierfallen nur innerhalb eines Schneckenzauns, da das Bier weitere Schnecken anlockt.
|