Erdbeerblütenstecher - Anthonomus rubi

Wie erkennen- Abgeknickte Blütenknospen, die vertrocknen und anschliessend abfallen
Käfer- Schwarzbraun, 2.0-3.5 mm lang
- Geknickte Fühler
- Deckflügel in Längsrichtung gepunktet
Wichtig zu wissen- Der Käfer überwintert unter Laub (u.a. Einflug vom Wald) und Stroh oder im Boden.
- Ein einziges Weibchen kann bis zu 20 Blütenknospen zerstören, indem es in jede Knospe ein Ei legt.
- Jungkäfer fressen nach Schlupf am Laub der Brutpflanze, ohne grossen Schaden anzurichten.
- Bei geringem Befallsdruck und starkblühenden Sorten entsteht ein erwünschter Ausdünnungseffekt.
- Verwechslungsmöglichkeit mit seltener auftretendem Erdbeerstängelstecher (Coenorhinus germanicus). Dieser hat jedoch keine geknickten Fühler und sticht ganze Blütenstandstängel ab.
Wie vorbeugen- Waldnahe Parzellen meiden.
- In Befallslagen nur reichblühende Sorten anbauen.
- Vliesabdeckung (verfrühte Kultur) bietet Teilschutz vor Einflug.
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